Die H0 Modulanlage hat es in sich. Der derzeitige Ausbauzustand umfasst eine Anlage in L-Form mit Schenkellängen von 8x12m. Dabei entstand das erste Grundgerüst bereits im Jahre 2010, als beschlossen wurde eine neue H0 Anlage in Modulbauform und mit Digitalsteuerung zu erbauen, nachdem der Verein nicht mehr in vollem Besitz der ehemals 50m langen Modulanlage war. Doch Teile davon, die noch verblieben waren, wurden in das Konzept des Projekts aufgenommen.

Der Mittelpunkt der Anlage bildet ein 6-gleisiger Kopfbahnhof, an den ein Bahnbetriebswerk (Bw) angeschlossen ist. Er bildet sowohl den Endpunkt einer zweigleisigen Strecke als auch einer eingleisigen Strecke. Der Einfahrtsbereich ist dabei in Form eines Dreiecks ausgeführt. Die eingleisige Strecke, inzwischen nur noch geprägt von Güterverkerhr und Personennahverkehr, ist in Kreisform an den Kopfbahnhof angeschlossen. Das andere Ende der zweigleisigen Hauptstrecke bildet eine Schatten-Wendeschleife mit einem dazwischenliegenden Haltepunkt für den Personennahverkehr. Der weitere Ausbau der Strecke sowie möglicher Anschlüsse ist noch nicht geplant.

Aktuell befindet sich die Anlage im Aufbau. Der Startschuss des wiederaufgenommen Projekts war die Modellbahnausstellung im Möbelhaus Inhofer im Jahre 2014/15, da hier der Bedarf einer großformatigen, computergesteuerten Modellbahnanlage erkannt wurde. Es werden derzeit die Grundgerüst der Module erbaut, auf denen anschließend der Gleiskörper aufgebaut wird. Bevor die Landschaft wächst, werden alle Gleise elektrisch versorgt und die einzelnen Module mit entsprechend benötigter Digitalhardware bestückt. Auf dieser Seite soll über den Bau der Anlage berichtet werden.

Klicke auf den Plan um ihn zu vergrößern.

Um die Ecke denken

Spätestens wenn das momentane Bauprojekt einmal fertig gestellt wird, muss man um die Ecke denken, wenn man dem Gleisverlauf zumindest gedanklich folgen möchte. Derzeit entsteht ein Eckmodul, das zwischen der Hauptstrecke und der Wendeschleife dazwischengebaut wird.

Es ermöglicht später, die Grundfläche für die komplette Anlage von 8x12 Meter mit zwei für die Besucher zugänglichen Seiten auf 8x8 Meter zu begrenzen, dazu können die Besucher über eine dritte Seite die Anlage betrachten. Der Schienenradius dieses Eckmoduls beträgt 1,50 Meter, was für die Hauptstrecke ein angenehmes Bild gibt. Dargestellt wird eine hohe Talbrücke, die über eine kleine Passstraße zwischen zwei Hängen viel Platz für Details überspannt. Und das Augenmerk liegt hierbei auch genau in diesen Details, da sich das Projekt platzmäßig nicht allzugroß präsentiert, ist es möglich, innerhalb von einem Jahr hier eine sehr lebendige Landschaft mit vielen kleinen Szenen umzusetzen. Um einen tollen Blick für den Zuschauer zu ermöglichen, ist die Tiefe dieser Ecke ca. 1,40 Meter zwischen äußerer und innerer Anlagenkante. Auf dem Bild ist der momentane Stand zu erkennen. Darüber hinaus laufen auch kleiner Projekte an der restlichen Anlage, um sie dann im Winter im Möbelhaus Inhofer wieder voll funktionsfähig ausstellen zu können.

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Man sieht Fortschritte

Trotz vielen warmen Sommertagen, auch mit fast unaushaltbarer Hitze im Clubheim, ist die letzten Wochen Vieles für die Augen entstanden. Der Landschaftsbau schreitet mächtig voran und mit kleinen Szenen, die meist doch irgendwie aus dem Leben gegriffen sind oder für Heiterkeit sorgen, wird in die ganze Anlage Leben eingehaucht.

So enstand dieser schwindelfreie Maler, der gerade die Stahlbrücke in schönem Grün anstreicht, während sein Kollege lieber vom Boden aus den Pinsel schwingt.

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Die Temperaturen steigen wieder

Nachdem endlich sommerliche Temperaturen da sind, kommt der Baufortschritt der Modulanlage wieder in eine heiße Phase. Denn das Bahnhofsgebäude in Bellenberg heizt sich unter der Sonneneinstrahlung mit der Zeit ziemlich auf, was ein angenehmes Arbeiten erschwert. Da wird dann oftmals eine Grillpause draußen im Schatten eingelegt. Trotzdem kann aus den letzten Wochen wieder einiges berichtet werden.

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Viel zu tun

Nachdem die H0-Modulanlage einem knallharten Dauertest über sechs Wochen bei der Modellbahnausstellung im Möbelhaus Möbel Inhofer unterzogen wurde, heißt es nun die Fehler ausmärzen, die den automatisch betriebenen Dauereinsatz behindern. Dies sind Punkte wie Gleisübergänge an den Modulkanten in der Wendeschleife, Versorgung mit Schaltsignalen an die Weichendecoder im Falle eines Kurzschlusses auf dem Gleis, und einige andere Dinge.
Als aller Erstes werden diese Fehler behoben und die Ausgestaltung der Anlage vorangetrieben. Das Ziel für die kommende Ausstellung ab Ende November ist eine voll funktionsfähige Anlage, die auch optisch keine Baustellen mehr anmuten lässt.

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Zwischenziel erreicht

Zu Beginn der Aufnahme unseres neuen alten Projekts "H0 Modulanlage" wurden zuerst Ideen gesammelt und Pläne geschmiedet. Da aber sofort ersichtlich war dass viel Arbeit auf die Mitglieder wartet wurde bereits anfangs ein Zwischenziel formuliert. Der Kreisverkehr um die Bahnhöfe Waldheim und Kopfbahnhof ist nun elektrisch voll funktionsfähig. Wird die Anlage aufgestellt dann kann bereits auf diesem Abschnitt ein Betrieb mit Computer-Software erfolgen.

Das alles ist aber kein Grund um sich auszuruhen - der Auf- und Ausbau der Hauptstrecke, abgehend vom Kreisverkehr um die Bahnhöfe mit dem verbindenden Gleisdreieck, geht zielstrebig voran. Inzwischen ist ein Plan der Anlage auf der Seite der H0-Modulanlage.

Demnächst gibt es dann wieder einen ausführlicheren Bericht. Dann gehen wir auch ein wenig auf die Steuerung und die verwendeten Komponenten ein.

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Heiße Phase

Die heiße Phase ist angelaufen - nicht im Sinne von viel Arbeit, die in wenig Zeit zu bewerkstelligen ist, oder einer schnell nahenden Ausstellung. Die heiße Phase im Sinne von weitaus wärmeren Sommertemperaturen, die ein normaler Mitteleuropäer in seiner Heimat gewohnt ist.
Trotz den warmen Temperaturen geht es trotzdem voran. Es wird die Strecke in Richtung Wendeschleife ausgebaut und das Bahnbetriebswerk (BW) wird immer weiter ausgebaut.

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