Heiße Phase

Die heiße Phase ist angelaufen - nicht im Sinne von viel Arbeit, die in wenig Zeit zu bewerkstelligen ist, oder einer schnell nahenden Ausstellung. Die heiße Phase im Sinne von weitaus wärmeren Sommertemperaturen, die ein normaler Mitteleuropäer in seiner Heimat gewohnt ist.
Trotz den warmen Temperaturen geht es trotzdem voran. Es wird die Strecke in Richtung Wendeschleife ausgebaut und das Bahnbetriebswerk (BW) wird immer weiter ausgebaut.

Bei den warmen Temperaturen fließt unter Umständen der eine oder andere Tropfen Schweiß. Allerdings haben wir uns dazu entschlossen bei Temperaturen jenseits der 35°C auch mal eine Sommerpause einzulegen und uns mit anderen Dingen zu erfrischen.
Dass in den letzen Wochen trotzdem was bewegt wurde sieht man auf den folgenden Bildern. Auf der zweispurigen Strecke zwischen Bahnhofsbereich und Wendeschleife ist der erste markante Punkt einer Gittermastbrücke, die später einmal eine Straße überqueren soll. Diese stellt die Anbindung des Verkehrs an das BW her.

Im folgenden wollen wir einmal auf den technischen Part eingehen. Gesteuert werden soll die Anlage mithilfe eines Computers, der den vollautomatischen Betrieb auf der Hauptstrecke abwickelt als auch eine manuellen Eingriff durch das Rangierpersonal bei Bedarf erlaubt. Damit der Computer weiß, wo welcher Zug steht und den Ablauf der Zugfahrten nachvollziehen kann, werden Rückmelder eingbaut. Dazu wird die Anlage in Abschnitte eingeteilt, die sinngemäß nachher einen korrekten Betrieb ermöglichen. Als Faustregel lässt sich hier sagen, wo ein Zug später einmal stehen soll muss ein Rückmeldeabschnitt eingeplant werden. Und wo ein Zug bremsen bzw. anhalten soll wird ein weiterer Rückmelder eingebaut. Auf dem folgenden Bild sind die Gleisbelegtmelder sowie die Rückmelder zu sehen. Der Gleisbelegtmelder überprüft, ob auf dem von ihm überwachten Gleis ein Zug steht oder fährt und gibt diese Ja/Nein-Information an den Rückmelder weiter, welcher wiederum die Information an das Computersystem übermittelt.

Im Bereich der Einfahrt, wo Züge von der Strecke entweder Richtung Kopfbahnhof oder Waldheim fahren, wird eine neue Methode der Weichenstellung erprobt. Da im Bestand viele der altbekannten NMW-Motorantriebe sich befinden, werden diese leicht modifiziert und mit einem entsprechenden Relais angesteuert an die Weichen mit einem Stelldraht angeschlossen. Da allerdings die Motoren in ihrem Antriebsgehäuse nicht gerade platzsparend sind, muss für jeden Weichenantrieb eine neue Position samt Ansteuerung an die Weiche ausgetüftelt werden. Gut kaschiert wird aber nachher niemand mehr davon etwas sehen.

 

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